Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir freuen uns sehr, Sie vom 04.–06. März 2027 zur OSTEOLOGIE 2027 im wunderschönen Baden-Baden willkommen zu heißen. Als eine der bedeutendsten D-A-CH-Veranstaltungen im Bereich der Knochenerkrankungen wird der Kongress im kommenden Jahr von der Schweizerischen Vereinigung gegen die Osteoporose (SVGO) sowie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ausgerichtet. Es ist uns eine große Ehre, Sie als gemeinsames Gastgeberduo in Baden-Baden begrüßen zu dürfen.
Die Osteologie hat in den vergangenen Jahren erheblich an Relevanz gewonnen. Die zunehmende Prävalenz der Osteoporose und anderer Knochenerkrankungen verdeutlicht die Wichtigkeit eines kontinuierlichen wissenschaftlichen Austauschs. Der Kongress bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, aktuelle Erkenntnisse zu vermitteln, Forschungsergebnisse zu diskutieren und den interdisziplinären Dialog zu vertiefen.
Besonders am Herzen liegt uns der interdisziplinäre Austausch. Das Programm wird erneut von den 21 Fachgesellschaften des Dachverbandes Osteologie e.V. (DVO) gestaltet. Dieser Zusammenschluss über Länder- und Fachgrenzen hinweg ist ein starkes Zeichen für die Kraft der Zusammenarbeit in der Osteologie und wir freuen uns besonders über die aktive Teilnahme internationaler Experten der IOF und der ECTS.
Das muskuloskeletale System ist weit mehr als unser „Bewegungsapparat“ – es spiegelt die komplexe Wechselwirkung zahlreicher endokriner Signalkaskaden wider, die Wachstum, Regeneration und Stoffwechsel steuern. Fortschritte in der Hormonforschung eröffnen neue Perspektiven für Prävention und Therapie muskuloskeletaler Erkrankungen und tragen dazu bei, Lebensqualität bis ins hohe Alter zu sichern. Moderne Osteologie und Geriatrie teilen das Ziel, funktionelle Gesundheit zu bewahren und Stürzen, Frakturen sowie Immobilität wirksam vorzubeugen. Neue Erkenntnisse in Diagnostik, Prävention und Therapie – von hormonellen Zusammenhängen über sekundäre Osteoporoseformen bis hin zu individualisierten Therapiekonzepten – eröffnen Chancen für eine integrative, patientenzentrierte Versorgung unter Berücksichtigung der aktualisierten DVO-Leitlinie.
Ein weiter Schwerpunkt der OSTEOLOGIE 2027 soll den seltenen Knochenerkrankungen gewidmet sein. Seltene Knochenerkrankungen und Störungen des Calcium- und Phosphatstoffwechsels sind Themen, die eine hohe klinische Relevanz haben, besonders mit Fokus auf die Herausforderungen in der Transition von der pädiatrischen in die Erwachsenenmedizin.
Gerade angesichts neuer Erkenntnisse in der Genetik, Molekularbiologie und klinischen Erforschung von Stoffwechselerkrankungen eröffnen sich spannende Perspektiven für Diagnose, Prävention und Therapie. Der Austausch zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung ist daher der Schlüssel zu nachhaltigen Fortschritten – und genau diesen Austausch möchten wir in den kommenden Tagen fördern.
Wir möchten Sie herzlich einladen, die zahlreichen Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch, zur Vernetzung sowie zur Erörterung innovativer Entwicklungen zu nutzen. Wir freuen uns sehr darauf, Sie persönlich in Baden-Baden zu begrüßen und gemeinsam mit Ihnen die Weiterentwicklung der Osteologie voranzutreiben.
Ihre
Prof. Dr. Christian Meier & PD Dr. med. habil. Elena Tsourdi





















